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Willkommen bei Neuigkeiten

Hier gibt es Neuigkeiten für unsere Mitglieder. Zum Beispiel: Konzertipps und Informationen zu Kunst und Kultur.



Herzlichen Glückwunsch zum 70. Geburtstag Herbert!

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Herbert Grönemeyer ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Musiker und hat Generationen geprägt. Er wurde am 12. April 1956 in Göttingen geboren, wuchs in Bochum auf und obwohl er inzwischen in Berlin lebt, wird kaum ein anderer Musiker so sehr mit dem Ruhrgebiet in Verbindung gebracht wie er. Zunächst machte er sich einen Namen am Theater und beim Film, etwa in der Verfilmung des Buches „Das Boot” von Wolfgang Petersen. Der musikalische Durchbruch gelang ihm 1984 mit dem Album „4630 Bochum”, benannt nach der damaligen Postleitzahl der Ruhrgebietsstadt. Zu seinen großen Hits zählen Songs wie "Männer" oder "Bochum"

In den späten 1990er-Jahren verlor Grönemeyer kurz nacheinander seinen Bruder Wilhelm und seine Ehefrau Anna. Seine Trauer und seinen Verlust verarbeitete er in seinem Album "Mensch". Auf diesem Album ist auch das bekannte Lied "Der Weg" zu finden. Dieses Album, das 2002 erschien, ist mit 4 Millionen verkauften Exemplaren bis heute das erfolgreichste deutschsprachige Album eines Künstlers.

Mit 70 Jahren blickt Herbert Grönemeyer auf ein außergewöhnliches Werk zurück: emotional berührend, kommerziell einzigartig, kulturell prägend und politisch klar positioniert. Und er ist nach wie vor neugierig und experimentierfreudig. Er komponiert für Film und Theater, arbeitet mit Chören, steht selbst am Dirigentenpult und sucht die Zusammenarbeit mit jungen Kunstschaffenden, auch genreübergreifend, etwa im Rap und Hip-Hop. Wie er selbst sagt: „Und ansonsten guck ich mal, was das Leben sonst noch zu bieten hat.”


Ohne Frauen ist kein Staat zu machen!

Professorin, Ministerin, Bundestagspräsidentin: Rita Süssmuth zählte zu den beliebtesten Politikerinnen Deutschlands. Am 1. Februar starb sie im Alter von 88 Jahren. Der Bundestag würdigte die CDU-Politikerin mit einem Staatsakt. Neben Bundestagspräsidentin Julia Klöckner sprach Bundeskanzler Friedrich Merz und - auf Wunsch der Verstorbenen - der Autor und Journalist Heribert Prantl. Rita Süssmuth ist in der Geschichte der Bundesrepublik erst die zweite Frau, die mit einem Staatsakt geehrt wird.

Sie können den Staatsakt im deutschen Bundestag hier anschauen.
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Geboren wurde Rita Süssmuth 1937 in Wuppertal in einem Akademikerhaushalt. Mit nur 34 Jahren wurde sie Professorin der Erziehungswissenschaften. Dass sie zunächst in der Wissenschaft Karriere machte, schrieb sie stets ihrem Vater zu. Der habe sie von ihren typisch weiblichen Plänen abgebracht, Krankenschwester zu werden, und großen Bildungshunger in ihr geweckt, sagte Süssmuth einmal.

Rita Süssmuth war von 1985 bis 1986 Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit und von 1986 bis 1988 Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit. Von 1987 bis 2002 gehörte Rita Süssmuth dem Deutschen Bundestag als Abgeordnete an, von 1988 bis 1998 war sie dessen Präsidentin.

Aufgrund ihrer Vorarbeiten verabschiedete der Essener CDU-Parteitag 1985 Leitsätze für eine neue Partnerschaft zwischen Mann und Frau und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ministerin Süssmuth sorgte dafür, dass neue Gesetze der gesellschaftlichen Entwicklung entsprachen: In ihrer Amtszeit kamen Erziehungsgeld, Erziehungsurlaub und die Anerkennung von Erziehungszeiten für die Rente. Sie kämpfte für eine Reform des Paragrafen 218 und für die Strafbarkeit von Vergewaltigung in der Ehe. Im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit AIDS wandte sich Rita Süssmuth entschieden gegen jede Form von Ausgrenzung und legte ihren politischen Fokus konsequent auf Prävention und Forschungsförderung.

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Chicago Columbia Clubs am 4. April 1993 gratulierte Rita Süssmuth, damals Bundestagspräsidentin, den Mitgliedern zu diesem Ereignis. Das Grußwort steht hier als PDF-Datei zur Verfügung und kann von Ihnen gelesen werden.

 

Ein Emmy für eine deutsche Dokumentationsreihe!

Die KiKa-Serie „Auf Fritzis Spuren - Wie war das so in der DDR?" hat sich bei den International Emmys in New York im vergangenen November gegen die Konkurrenz durchgesetzt.
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Die Serie "Auf Fritzis Spuren - Wie war das so in der DDR?" hat einen Emmy für ausländische TV-Produktionen gewonnen. Die Ko-Produktion von MDR, WDR und der Balance-Film konnte sich bei der Preisverleihung in New York in der Kategorie "Kids: Factual & Entertainment" einen International Emmy sichern.

Die Dokumentationsreihe nimmt das kleine Mädchen Fritzi mit auf eine Zeitreise zurück in den Alltag der DDR und zu den dramatischen Ereignissen, die im November 1989 zum Fall der Mauer führten. Die Serie ist eine Mischung aus Animation, Zeitzeugengesprächen und historischen Fakten, die die Geschichte lebendig machen.
Hier geht es zum Tagesschau-Bericht zur Preisverleihung. Diese Serie für Kinder ist auf jeden Fall einen Blick wert!
"Auf Fritzis Spuren - Wie war das so in der DDR?"


Fliesen verbinden Chicago und Deutschland!

Im Oktober 2025 hielt Prof. Dr. Reinhard Andress von der Loyola Universtity Chicago eine Rede über die Geschichte des Fliesengemäldes „Glory of Germania“ vor den Mitgliedern des Chicago Columbia Clubs. Das 1893 von der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin für die Weltausstellung in Chicago angefertigte Fliesengemälde war bis 1986 im Germania Club Haus zu sehen und kam 2023 in das Museum der KPM nach Berlin zurück.
Unser Vorstandsmitglied Leila Huwe wurde von Freunden in Deutschland auf einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung aufmerksam gemacht, in dem über die in Chicago lebende Künstlerin Judy Ledgerwood berichtet wurde. Sie hat Fliesen für ein Kunstwerk in der Metra-Blue-Line-Station geschaffen. Diese fertigte sie in der Porzellanmanufaktur Nymphenburg in München an.

Zwei Geschichten, die Chicago, Berlin und München durch Kunst und Fliesen verbinden!

Den sehr interessanten Artikel der Süddeutschen Zeitung mit dem Titel „Von Nymphenburg nach Chicago“ können Sie hier lesen
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Florian Paul & Die Kapelle der letzten Hoffnung

Alles wird gut. Vielleicht. Bestimmt. Muss einfach. “Alles wird besser“ - der Titeltrack des gleichnamigen neuen Albums von Florian Paul und seiner „Kapelle der letzten Hoffnung“ bietet in schwierigen Zeiten ein bisschen Optimismus und ein Quäntchen Hoffnung. Das ist überaus wertvoll, auch für einen bekennenden Melancholiker wie Florian Paul, der dabei erfreulich positiv klingt.

Es geht es um Nostalgie, um die Erinnerung an vergangene Zeiten und um den unerschütterlichen Traum von einem besseren, glücklicheren Morgen. Man darf nicht aufhören zu träumen - dann wird vielleicht nicht alles gut, aber zumindest besser.

Hören Sie doch mal in diesen positiven, aufmunternden Song rein!


#Deutschland NoFilter – Ein Magazin des Goethe Institut

Die Vielfältigkeit Deutschlands in einem online Magazin: #DeutschlandNoFilter stellt Dialekte und Buchtrends, Serientipps und Einblicke in den beruflichen Alltag, Sportliches und Musikalisches, nachhaltige Ideen und besondere Orte vor, die man kennenlernen sollte. Dieses Magazin ist für alle, die sich für Deutschland interessieren und die deutsche Sprache lieben!

Unter der Rubrik "Umwege" berichtet die Journalistin Sarah Klein beispielsweise über den "Vier-Länder-Fahrradweg", der größtenteils entlang des heutigen „Grünen Bandes“ verläuft, dem ehemaligen Grenzstreifen des geteilten Deutschlands.
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Das Grüne Band ist das erste gesamtdeutsche Naturschutzgebiet entlang der 1400 Kilometer der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. An einzigartigen Busch- und Waldlandschaften, Sümpfen und Heiden sind Zeugnisse unserer jüngsten Geschichte zu finden. Eine Perlenschnur an Lebensräumen mit einer beeindruckenden Vielfalt an Pflanzen und Tieren zieht sich von der Ostsee bis nach Bayern. Doch nicht nur Naturschönheiten gilt es zu entdecken. Auch Zeugnisse unserer jüngsten Geschichte werden sichtbar. Zwar sind Mauer und Stacheldraht abgebaut, aber Grenzmuseen und -denkmäler entlang des Grünen Bands machen die Teilung Deutschlands lebendig.

Über die faszinierende Geschichte des Grünen Bandes können Sie hier beim Bund Naturschutz in Bayern und bei Germany Travel nachlesen.



„Marzahn, mon Amour“ – die Filmadaption

Vor einiger Zeit haben wir unter Frieda's Buchempfehlung das Buch „Marzahn, mon amour“ vorgestellt. Nun ist dieser autofikitionale Bestseller der Autorin Katja Oskamp als sechsteilige Miniserie verfilmt worden. Leona Stahlmann und Niklas Hoffmann adaptierten den Roman für die ARD. Regie führte Clara Zoë My-Linh von Arnim, die für die ARD-Produktion „Die Zweiflers“ 2024 in Cannes den Preis für die beste Serie gewann.
Neuigkeiten - Marzahn, mon Amour
Katja Oskamp erzählt in ihrem Überraschungserfolg ihre eigene Geschichte: die einer erfolglosen Schriftstellerin, die zur Fußpflegerin umschulte, aber vor allem die ihrer Kunden und Kundinnen in Marzahn, die ihr von ihrem Leben berichten, während sie ihnen die Füße macht. Oskamp schrieb diese mal lustigen, mal tragischen Geschichten auf, ohne zu werten. Hauptfigur ist Kathi Grabowski (gespielt von Jördis Triebel), die mit Oskamps Worten in die Serie einführt: „Ich trug etwas Bitteres vor mir her und machte damit die Unsichtbarkeit, die Frauen jenseits der vierzig befällt, vollkommen.“

Die Serienadaption bewahrt sich viel von der menschlichen Wärme der Romanvorlage und ist sehenswert. Das liegt vor allem an den tollen Leistungen der Schauspieler, allen voran Jördis Triebel, die Kathi mit viel menschlicher Wärme und Ost-Berliner Charme spielt. Und als Kundschaft des Salons läuft ein Arsenal (ost-)deutscher Schauspiellegenden auf.

Hier geht es zu der Staffel in der ARD Mediathek. Viel Spaß beim Anschauen!


Ein Gedicht für den Chicago Columbia Club!

Bei der Veranstaltung zur Wiedereröffnung des Goethe Institut in den neuen Räumlichkeiten am 31. Mai 2024 war auch die Dichterin Kay "Kro" Kroger, aka. "The Traveling Typist" anwesend. Die Künstlerin schreibt kurze Gedichte auf ihrer Schreibmaschine. Sie fragt wovon das Gedicht handeln soll und man antwortet mit dem, was einem auf dem Herzen liegt und durch den Kopf geht. Nach ein paar Minuten und dem Klacken der Schreibmaschinentasten erscheint ein Gedicht. Die Dichterin liest das Gedicht laut vor. Dann wird es in einen Umschlag gesteckt und geht mit der Person in die Welt hinaus. Poesie in Bewegung!

Kray "Kro" Kroger unterrichtet kreatives Schreiben und ist Poet-in-Residence im WNDR Museum in Chicago. Sie hat ein MA in Linguistik. Im Bild links ist Kro dabei zu sehen, wie sie im Goethe Institut das Gedicht für den Chicago Columbia Club schreibt.
Neuigkeiten - The Traveling Typist
Neuigkeiten - CCC Gedicht



Podcast - Eine Stunde History

(Deutschlandfunk Nova)

Karl der Große, die Nürnberger Prozesse, Punk und die Erfindung des Strandkorbes: Was hat Gestern mit Heute zu tun? Wie Vergangenheit und Zukunft miteinander zusammenhängen, erfahren Sie in dem ausgezeichneten Podcast “Eine Stunde History”. Neue Folgen gibt es jeden Freitag.

Hier geht es zum Podcast über die ARD Audiothek und hier direkt beim Deutschlandfunk. Viel Spaß beim Zuhören!

Podcast - Eine Stunde History