3. Oktober 2013


Erinnerungen essen: Äpfel und andere alte Erbstücke in Deutschland und darüber hinaus

Dr. Jennifer Jordan
Dozent für Soziologie, Universität Wisconsin/Milwaukee

Von den Tomatengärten am Haus eines Kleingärtners bis zu den ländlichen Fel­dern eines alpinen Freilichtmuseums wird die Welt durch Erinnerungen, Nahrungs­mittel und Orte stark untereinan­der verbunden. Es gibt kaum etwas, was für das Überleben von Menschen und Arten wichtiger ist als Nah­rung. Aber Nahrungs­mittel sind auch mit Kultur, Identität und Erinnerung tief ge­hend verbun­den und tragen zu unserem Selbstverständnis bei.

Dieser Vortrag befasst sich mit der Idee, Erinnerungen zu essen und zu verin­nerlichen und wie die ererbten oder alten Obst- und Gemüsesorten sich in Deutschland und darüber hinaus mit unserem Ver­ständnis der Vergangenheit und den Identitäten zu einem Ganzen verbinden.

 

7. November 2013


Mrs. James Ward Thorne's Welt der Miniaturen

Historikerin Sally Kalmbach
Englischsprachiges Programm

Eine Sammelleidenschaft als Kind inspirierte Narcissa Thorne dazu, amerikani­sche und europäische Miniaturhäuser zu erstel­len. Finden Sie heraus, wie Mrs. Thorne ihr Hobby in ein päd­agogisches Instrument für die Öffentlichkeit verwandelte. Sie regte Interesse an Innenarchitektur und Architektur und schuf so ein Stück Geschichte, dass von Jung und Alt genossen wer­den kann.

 

5. Dezember 2013


Weihnachtsmusik der Renaissance

The Bristol Consort
Daniel Marcotte
Corey Klunk
Tom Izzo

Weihnachtsgedichte

Festessen mit Glühwein

Gemeinsames Singen

The Bristol Consort wird Weihnachtsmusik der deutschen Re­naissance darbrin­gen und auf zeitgenössischen Instrumenten, wie Laute, Wandervogellaute, So­pran- und Altblockflöte und der Bodhran (irischer Rahmentrommel) begleiten.

 

6. Februar 2014


Barbara

Deutscher Spielfilm von 2012
Regie von Christan Petzold

Anschließend Gespräch mit Erika Crowe und Veronika Steingraber über ihre Er­lebnisse und Erfahrungen in der damaligen DDR.

Die Ärztin Barbara (Nina Ross) will die DDR unbedingt verlas­sen. 1980 stellt sie einen Ausreiseantrag, doch der Staat ver­setzt sie stattdessen von der Haupt­stadt Berlin in ein winziges Provinzkrankenhaus. Für Barbara ist es klar, dass dies nur eine Durchgangsstation für ihre Reise in den Westen sein kann. Sie interes­siert sich kaum für Patienten, Kollegen oder Nachbarn, sondern arbeitet an ih­rer Flucht. Nach und nach kommt sie al­lerdings ihrem Chef in der Kinder­chirurgie immer näher. Sie droht sich zu verlieben während der Tag ihrer Flucht immer nä­her rückt.

 

6. März 2013


Dresden, Zerstörung und Wiederaufbau

Pia Müller
Freie Architektin
Columbia Club Mitglied

Dresden, die wunderschöne Stadt an der Elbe, ist eine Stadt in starkem bauli­chen Umbruch. Dies liegt begründet in der Mauer­öffnung 1989 zwischen Ost- und Westdeutschland und der ra­santen positiven Entwicklung zum Touristenma­gnet. Am deut­lichsten wird die Veränderung in der historischen Innenstadt. Der Vortrag gibt einen kurzen architektonischen Überblick zur aktuellen Entwick­lung.
 

3 April 2014


Liebes- und Ehelyrik

Vortrag von Dr. Geertje Pothash-Suhr (Columbia Club Mitglied)

Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich Heine und Geertje Suhr

Jahreshauptversammlung

Wer Goethes Sprachgewalt und die scharfsinnige und gelegent­lich scharfzüngi­ge Analyse Heines schätzt, wird Geertje Suhrs Vortrag genießen, in dem sie auch ihre ei­genen Texte mit ironi­scher Distanz zum besten gibt. Liebes- und Ehe­gedichte werden von der Autorin mit Herz und Verstand nicht nur vorgetra­gen, sondern auch auf heitere Weise kommentiert.

 

1. Mai 2014


Wiedersehen mit Marlene

Suzanne Petri, Sängerin
Bob Moreen, Piano
Jim Cox, Bass

Festessen mit Maibowle

Schauspielerin und Sängerin Suzanne Petri wird das Leben Mar­lene Dietrichs durch ihre Lieder und Musik darstellen. Sie wird über die erstaunliche Verwand­lung Marlene Dietrichs erzählen: von deutscher Schauspielerin zum amerikani­schen Superstar und Staatsbürger, der sein Leben riskierte, um die U.S. Trup­pen im zweiten Weltkrieg zu unterhalten

Programme vergangener Jahre:

Jahresprogramm 2012-2013 Jahresprogramm 2011-2012 Jahresprogramm 2010-2011 Jahresprogramm 2009-2010